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Abenteuer in Deutschland

Die Bahn kommt | Teil zwei

Die Bahn kommt | Satire

Rückfahrt

Krüzlsgrottenhausen nach München. Diesmal zwei mal umsteigen, sagte mein Zugverbindungsplan. Beim ersten Mal in Koblenz hatte ich fünfzehn Minuten Zeit zum Umsteigen, das musste reichen, weil irgendwann ein Zug auch mal weniger als zehn Minuten Verspätung haben musste, sagte die Hoffnung. Für das zweite Umsteigen hatte ich drei Minuten; welcher wurmhirnige Die-Welt-nur-aus-dem-Fernsehen-Kenner hatte sich das einfallen lassen? Drei Minuten für einen Anschluss! Das war praktisch gar keine Verbindung, aber ich hatte mich umsonst mit dieser Thematik beschäftigt, weil bereits der erste Zug nicht fünfzig Minuten brauchte, sondern achtzig. Mehr »

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Abenteuer in Deutschland

Die Bahn kommt | Teil eins

Die Bahn kommt | Satire

Hinfahrt

Es war kurz vor Ulm, als der ICE auf freier Strecke stehen blieb.

Ich wollte nach Krüzlsgrottenhausen in der Pfalz – von München aus, Abfahrt 11.26 Uhr. Nur einmal umsteigen, zwanzig Minuten Zeit zum Umsteigen – sagte der Plan.
Die Durchsage des Zugführers teilte mit, dass die Lok ‘Probleme habe’; mir kam der ehemalige DB-Werbespot in den Sinn – die ineinandergreifenden Trapezkünstler in der riesigen Bahnhofshalle – Sinnbild für sekundengenaues Timing. Mehr »

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Jede Woche ne gute Tat

Die Retter an der S-Bahn

11.11.
Liebes Tagebuch!
Gib dir das, Mann! Heute an der S-Bahnstation is ne alte Vettel in die Tür eingeklemmt worden und die S-Bahn is trotzdem los. Mann, hat die Alte geschrieen! Als ob ihr die Eierstöcke explodiert wärn! Voll lustig!

Haben wir gedacht: Vielleicht kommen wir in RTL, wenn wir der Alten helfen, und Wally is nach vorn gelaufen zum Fahrer und hat voll Aufstand gemacht, dass der Fahrer angehalten hat… Mehr »

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Benimmschule Wirtschaftsetikette

Wie begrüße ich richtig?

Im Tierreich geht es ausschließlich um zwei Belange: Überleben und Fortpflanzung. Geregelt sind diese Belange durch das wundervolle Prinzip der Dominanz: Wer darf wen fressen? Wer darf mehr fressen als die anderen? Wer darf wie viele Weibchen begatten?

Auch im Reich der fortgeschrittenen Hominiden geht es selbstverständlich um Dominanz. Weil es nur noch in Ausnahmefällen geraten scheint, eigenes Territorium durch Pinkeln in die Büroecken zu markieren, muss die Revierfrage auf andere Weise geklärt sein. Die Frage in Unternehmen ist: Wer muss wen zuerst begrüßen? Mehr »

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Nach der Euro-Krise

Wie Deutschland gerettet wurde {3}

© Christian Holzapfel / PIXELIO / www.pixelio.deWas bisher geschah…

Das war der Clou des neuen Systems, unübersehbar wie ein Rudel Flusspferde auf der Landstraße: Man hatte in Weilheim die Arbeitnehmer privatisiert und dem Unternehmenskapital hinzugefügt. Nach einem ausgeklügelten Schlüssel waren sie an die Unternehmen und Konzerne verteilt worden. Der Vorarbeiter Bündig gehörte jetzt der Schuhfabrik. Mehr »

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Nach der Euro-Krise

Wie Deutschland gerettet wurde {2}

© Christian Holzapfel / PIXELIO / www.pixelio.deWas bisher geschah…

Die Angst vor der Arbeitslosigkeit habe alle ganz verrückt gemacht, aber das sei jetzt glücklicherweise vorbei, weil (zumindest in Weilheim) sei Deutschland ja jetzt endlich wieder ‟international wetterderbsmäßig in den Breiten der Zierung”, sagte Schuhfabrikarbeiter Bernhard Bündig und schaute zum Bürgermeister, als er fertig war. Mehr »

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Nach der Euro-Krise

Wie Deutschland gerettet wurde {1}

© Christian Holzapfel / PIXELIO / www.pixelio.deBerlin, im Mai 2049. Die früher freie deutsche Journalistin und Schriftstellerin Ulrike Glas erinnert sich in ihrem Aufsatz „Vom Clou zum Schuh“ an die Rettung Deutschlands im Jahr 2016.
Hautnah dabei war Ulrike Glas oft, wenn es darum ging, über brandaktuelle gesellschaftliche Themen zu berichten. 2016 war sie eine der wenigen, die über den geheimen Modellversuch der deutschen Regierung zur Rettung Deutschlands informiert wurde. Die heute 88jährige verrät uns ein wenig, wie es damals war: Mehr »

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Beruf und Karriere

Die Beförderung - Teil 3/3

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO / www.pixelio.deWas bisher geschah…

Ich bemerke erst im Büro meines Chefs, dass ich zu meinem rosa Jacket gar keine Schuhe trage. Er begrüßt mich mit Handschlag und erklärt mir anschließend die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Dann die Qualität meiner Leistungen, die merklich von den Erwartungen der Geschäftsführung abweichen. Ich erfahre, dass gestern meine Kündigung beschlossen wurde und ich ab sofort freigestellt bin. Er bedankt sich für die lange Zusammenarbeit und wünscht mir viel Erfolg für die Zukunft. Dann sagte er: „Und überdenken Sie in aller Herrgottsnamen einmal ihr Erscheinungsbild, sonst wird das mit Ihnen noch ein böses Ende nehmen!“ Mehr »

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Beruf und Karriere

Die Beförderung - Teil 2/3

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO / www.pixelio.deWas bisher geschah…

Das Telefon schellt, als ich gerade die Türe abschließe. Also wieder aufgeschlossen und hastig zurück in den Flur gehumpelt. Am anderen Ende der Leitung ist meine Mutter: Sie erzählt mir, dass der Vater der Schwiegertochter einer Nachbarin einen Schlaganfall hatte. Ich versuche sie damit abzuwimmeln, dass ich jetzt keine Zeit habe und rasch zur Arbeit muss, weil ich befördert werde. Ernte dafür ein: „Du bist ein undankbares Kind!“

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Gottes illegale Methoden

Der Himmel greift ein

Blitz | © Gerd Altmann / PIXELIO / www.pixelio.deUnd Gott sah, dass es gar nicht gut war. „Verdammt!, was treiben die da unten?!“ Gott hatte genug. Gier, Macht, Krieg. Er schaltete frustriert den Monitor aus und wandte sich an seinen Assistenten Luzifer: „Wir müssen sofort ein Meeting organisieren. Ruf mein Sondereinsatzkommando zusammen. Es wird Zeit für einen Rettungsschirm.“

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