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Das Tyrannen-Quartett

Tyrannen Diktatoren Quartett„So ein Mist!! Stalin hat nur 25 Millionen Todesopfer auf dem Gewissen.“

Kommen Ihnen solche politisch unkorrekten Statements bekannt vor? Dann spielen Sie vermutlich das Tyrannen-Quartett der Weltquartett GbR und haben mit Stalin gegen Hitler soeben den Kürzeren gezogen.

Das Tyrannen-Quartett ist ein Kartenspiel, bei dem es darum geht, möglichst viele Quartette – also Sätze von vier zusammengehörigen Karten – zu sammeln. Die 32 Karten sind dazu in insgesamt acht Gruppen von Tyrannen aufgeteilt: Faschisten, Kommunisten, Monarachen, Militärs, Kleptokraten, US-Marionetten, Religiöse Eiferer und zu guter Letzt die Völkermörder.

In jeder dieser Gruppen sind vier Tyrannen vertreten. So finden wir unter den Faschisten etwa Mussolini und Hitler, unter den Kommunisten Mao Zedong und Stalin und unter den Völkermördern gute alte Bekannte wie Slobodan Milosevic und Saddam Hussein.

Saddam Hussein Tyrannen-QuartettEine beliebte Variante des Spiels ist das Trumpfen. Hierbei werden die verschiedenen Werte der Tyrannen, wie Herrschaftsdauer, Todesopfer oder das ergaunerte Privatvermögen miteinander verglichen. Der Spieler mit dem höchsten bzw. niedrigsten Wert macht den Stich und erhält die Karten seiner Mitspieler. Und da hat Stalin mit seinen 25 Millionen Todesopfern gegen Hitler nichts zu lachen: Der hat nämlich mehr als doppelt so viele Opfer auf dem Kerbholz.

Was das Privatvermögen in US $ anbelangt haben die Faschisten allerdings gegen die Monarchen schlechte Karten. Verglichen mit Kaiser Wilhelm II. war Hitler ein Hartz-IV-Empfänger. Auch bei der Herrschaftsdauer sind die Monarchen nicht zu verachten. So herrschte der japanische Kaiser Hirohito über den sagenhaften Zeitraum von 62 Jahren. Dagegen war beispielsweise das ugandische Militäroberhaupt Idi Amin mit 8 Jahren Amtszeit eine Eintagsfliege.

Zu fast nichts zu gebrauchen sind die religiösen Eiferer. So hat mein Ajatollah Khomeini selbst gegen die mir bis dahin völlig unbekannte nicaraguanische US-Marionette Anastasio Somoza Debayle nicht den Hauch einer Chance. Und der afghanische Eiferer Mohammad Mullah Omar kann gegen Saddam Hussein ebenfalls nicht anstinken.

Mir persönlich scheint das Glück beim Tyrannen-Quartett aber eh nicht hold zu sein. Im letzten Spiel hatte ich drei religiöse Eiferer, drei US-Marionetten, ein paar Völkermörder und mal wieder kaum Faschisten und Monarchen. Nicht mal Kommunisten!

Idi Amin Tyrannen-QuartettFazit

Pluspunkte
- Politisch unkorrekt
- Grotesk und zynisch
- Lerneffekt (mit Ihrem Wissen über die Tyrannen trumpfen Sie auch im Freundeskreis auf!)

Minuspunkte
- Keine Frauen unter den Tyrannen
- Quartett leuchtet nicht im Dunkeln

Link zur Homepage von Weltquartett

© 2010 Slamek Oswalek – Das Tyrannen-Quartett

Mehr zum Thema Quartett: Das Minderheiten-Quartett

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