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Der Politiker {4} - Der Wechsel zu den GRÜNEN

Der Politiker 4

DIE POLITISCHE KARRIERE DES 1. GRÜNEN BUNDESKANZLERS DEUTSCHLANDS – DER VIERTE TEIL

Selbst bei vielen GRÜNEN löste dieser Schritt Befremden aus. Die Unterschiede des politischen Willens zwischen den GRÜNEN und der CDU waren damals noch spürbar, Trumblbrühls Wechsel zwischen den Parteien schien aus diesem Grund kaum machbar.
Trumblbrühl jedoch widerlegte diese Ansicht, und zwar in seiner Rede vor der Vereinigung Wirtschaftlich Glücklich Gemachter Arbeitnehmer (WiGlückMachtArbeit), die er 2003 (in betrunkenem Zustand) hielt, und die 2008 im Bayrischen Rundfunk veröffentlicht wurde:

(…) So, jetzt wo ich eine bisschen von dem Wein da vorn getrunken haben soll, werde ich euch die Wahrheit sagen, klar? Was zur Höhle haben diese kleinen Wurmfortsätze eigentlich zu sagen? Überzoigungen sagen sie, diese Wurmfortsätze! Überzoigung, als ob… Also, da werde ich sie fragen, wo sie denn jetzt eigentlich den Unterschied sehen zwischen den Parteien? Wo? Als ob’s da irgendwelche Unterschiede gäbe, das ist doch lächerlich! In dem wo was sie wie machen, hä? Im Jahr 2000 erklärt ein SPD-Bundeskanzler Arbeitslose für ‘Sozialschmarotzer’. Wenn das kein Humor ist! Überzoigung ist das, ganz klar! Der Grund dafür ist, dass internationale Konzerne die Wichtel alle längst gekauft haben – denn ehrlich: Wir sind gut bezahltes Personal. Und sie bauen Paläste, schöne große neue Paläste. Meine Güte, wir spielen ‘Des Kaisers neue Kleider’ – und rufen: „Demokratie!“, derweilen die ihre Paläste bauen, und ihre Paläste sind die Schlösser des neuen feudalen Systems: Marmor, Glas und Edelstahl… und ich will der neue oberste Palastdiener sein! … ich will auch rein! … ich will Bundeskanzler werden! … und wenn die Stimmung ein wenig langweilig ist, und sie es oben mir gestatten, hätt ich auch mal wieder ganz gern irgendwen ausgerottet aus irgendeinem Grund.’

Nach dem Wechsel zu den GRÜNEN trat Trumblbrühl als Verteidigungsminister der Koalitionsregierung bei, woraufhin er gefragt wurde, wie das mit seinen Aussagen vor der Wahl vereinbar sei. Zur Erinnerung: Trumblbrühls Einstieg bei den GRÜNEN war erst möglich gewesen durch seine radikal-pazifistischen Äußerungen, durch die er der Parteibasis die Hoffnung ermöglichte, wieder früheres Format zu erlangen… So hatte er gesagt: Militärische Gewalt, welcher Art auch immer, müsse auf das Äußerste vermieden werden … nach seiner Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben wolle er einer Partei zugehörig sein, die nach echt christlichen Grundsätzen agiere … und Jesus habe schließlich die Wange hingehalten und so weiter.

Als Verteidigungsminister erklärte Trumblbrühl 2004, nach dem Beschluss, deutsche Truppen ins Ausland  zu senden, er stehe selbstverständlich nach wie vor zu seinen Grundsätzen … Gewalt müsse hundertprozentig vermieden werden, – außer bei militärischen, politischen, religiösen, kulturellen oder persönlichen Gegnern.

Wer das Bombardieren von Städten in anderen Ländern erstens für einen Angriff  und zweitens für eine militärische Aktion gehalten hatte, wurde von Trumblbrühl eines Besseren belehrt. Das Bombardieren im Irak sei nämlich in Wirklichkeit ein sich-Verteidigen (und zwar halt ausnahmsweise, indem wir angreifen); und zweitens sei es nichts anderes als Real-Pazifismus, wenn man Bösewichter bombardiere.
Das Bombardieren ausländischer Städte ist also nichts anderes als eine … militär-pazifistische Verteidigung durch Angriff.

Die Kritiker schwiegen daraufhin…

(c) Robert Reitz, 2010

Foto: © Gerd Altmann/ PIXELIO

Zu Teil 5: Der Krieg gegen Österreich


Zu Teil 1: Kindheit und Jugend

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6 Kommentare zu Der Politiker {4} – Der Wechsel zu den GRÜNEN

  • Army010

    :shock: militärpazifistische Verteidigung durch Angriff is geil!

    • I started rnaeidg Dry Bones in 2000, when I came to Israel for a Kibbutz Ulpan. Because it was such a rough period (2nd intifadah) I read all the English news papers I could got my hands on. Now I read my daily portion Bones in my inbox in Amsterdam, Holland. I love this blog, keep on going!

  • Ich werde euch alle schwul machen!!!

    • Der Josy

      Du machst uns nicht schwul, du treibst uns in die Verzweiflung. Wir wissen nicht, wie es passieren konnte.

      Wie konnte jemand wie du entstehen? Was waren die Ausgangsbedingungen? Welche furchtbaren Katastrophen determinierten in der Folge den Entwicklungsprozess?
      Wer hat dich – schließlich – aus dem Käfig rausgelassen? Fragen über Fragen, die uns … in die Verzweiflung treiben.

  • Jockl

    “Ich weiß, wie wir Deutschland wieder flott kriegen können”, sagte der Minister für Fortschritt. “Wir müssen das Geldneuverteilungsgesetz beschließen.”
    “Wie geht das, das Geldneuverteilungsgesetz?”, fragte die Mutterkanzlerin.
    “Ganz einfach: Wir nehmen den Armen Geld weg und geben es den Reichen,” sagte der Minister für Fortschritt.
    “Das Gesetz ist blöd!”, sagte der Minister für Echtheit. “Laut den Umfragen mögen die deutschen Wähler es nicht – fast die Hälfte ist dagegen. Wir sollten deshalb statt des Geldneuverteilungsgesetzes das Verbesserte Steuerreformumverteilungsgesetz nehmen.”
    “Und was steht da drin?”, fragte die Mutterkanzlerin.
    “Nun, dass wir den Armen das Geld wegnehmen und es den Reichen geben. Aber der Name ist besser.”

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