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Wir sind nicht mehr Papst

Exklusivinterview: Warum Papst Benedikt XVI. wirklich zurücktritt

Satire Papst Rücktritt Benedikt XVIRom – Nach Annette Schavan hat heute auch der Papst seinen Rücktritt angekündigt. Der Vatikan und die Welt sind schockiert. Vor allem Deutschland ist enttäuscht. Wie stolz waren wir, dass wir nach den verlorenen Weltkriegen und etlichen vergeigten Fußballweltmeisterschaften wenigstens 2005 Papst wurden.

Jetzt fragen sich natürlich alle, was den Heiligen Vater zu dieser Entscheidung veranlasst hat. Ein deutscher Führer tritt schließlich nicht einfach freiwillig zurück. Dafür gibt es genug historische Beispiele von Hitler bis Guttenberg.

Offiziell werden sein hohes Alter (der Pontifex hat stattliche 85 Jahre auf dem Buckel) und gesundheitliche Probleme angeführt. Wer`s glaubt wird selig.

Auch Depressionen wurden bereits als möglicher Rücktrittsgrund genannt. Eine durchaus plausible Annahme vor dem Hintergrund nicht enden wollender Missbrauchsskandale und Vatileaks-Enthüllungen. Davon kriege selbst ich als Außenstehender Depressionen. Doch ein Sprecher des Vatikans dementierte psychische Probleme.

Wurde der Papst also zum Rücktritt genötigt? Hat der Opus-Dei-Geheimbund seine Hände im Spiel? Oder die Illuminaten? Wir wollten es genau wissen und riefen den Papst kurzerhand im Vatikan an:

Die Redaktion: Grüß Gott Herr Ratzinger, wir wollten uns nur kurz nach den wahren Beweggründen für Ihren Rücktritt erkundigen. So ein bisschen Demenz und nächtlicher Harndrang hat schließlich seit 700 Jahren keinen Papst mehr zum Rücktritt bewogen.

Heiliger Vater: Da haben Sie Recht, Herr Oswalek. Mir ist auf meiner alten Tage aber aufgegangen, dass ich jenseits des Heiligen Stuhls mehr für die Menschen tun kann. Dieses Amt engt mich ziemlich ein.

Die Redaktion: Was beabsichtigen Sie denn nach Ihrem Rücktritt zu tun?

Heiliger Vater: Ach, mir tun die ganzen Frauen und Homosexuellen leid, die ich Kraft meines Amtes immer wieder diskriminieren musste. Ich würde mich gern endlich für weibliche Priester und die Homoehe einsetzen können.

Die Redaktion: (überrascht) Oh…

Heiliger Vater: Auch die Verbreitung von Aids in den Entwicklungsländern kann doch nicht wirklich in Gottes Sinne sein. Sollen sie doch ihre Kondome haben!

Die Redaktion: Das ist ja ein erfreulicher Sinneswandel! Haben Sie sonst noch etwas vor?

Heiliger Vater: Ja, der Katholizismus ist auf Dauer auch ziemlich langweilig. Ich würde gern noch einmal etwas anderes ausprobieren. Vielleicht konvertiere ich mal zum Islam. Die Sache mit den 72 Jungfrauen im Paradies klingt gar nicht so übel…

Die Redaktion: Das würde uns auch gefallen. Dürften wir Sie abschließend noch um ein Fazit bitten? Was war Ihrer Meinung nach die wichtigste Neuerung, die Sie während Ihrer Amtszeit eingeführt haben?

Heiliger Vater: Na, Twitter natürlich, was denn sonst?

Die Redaktion: Vielen Dank Eure Eminenz, für dieses aufschlussreiche Gespräch.

Heiliger Vater: Urbi et Orbi!

© 2013 Slamek Oswalek – Exklusivinterview: Warum Papst Benedikt XVI. wirklich zurücktritt

Photo: Papst Benedikt XVI. © Rvin88 (Own work) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Tipp von der Redaktion: Sie erreichen den Papst bei Twitter unter: @Pontifex

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