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Griechenland: Rettung ohne EU-Gelder möglich!

© 110stefan / PIXELIO / www.pixelio.deAthen: Griechenland ist pleite. Bankrott. Insolvent. Die griechische Regierung in Athen verabschiedet nun ein umfassendes Sparprogramm für die Zukunft. Die griechischen Bürger rebellieren auf den Straßen. Denn allein mit Sparen ist es nicht getan. In den kommenden drei Jahren muss in Griechenland ein staatlicher Finanzierungsbedarf von ca. 140 Milliarden Euro abgedeckt werden. Diese Gelder sollen nun von den anderen EU-Staaten aufgebracht werden.

Doch Griechenland verfügt durchaus über Ressourcen, um eine solche Krise auch allein zu bewältigen. Wir sprachen mit einem renommierten Wirtschaftsexperten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der praktikable Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Rettung Griechenlands ohne EU-Hilfen aufzeigt.

„Würde die griechische Regierung das Land führen, wie ein modernes Wirtschaftsunternehmen – oder besser noch, wie eine Bank – dann gäbe es keinerlei ökonomische Probleme“, so der Wirtschaftsexperte, der namentlich nicht genannt werden möchte.

„Griechenland fehlt es schlichtweg an Flexibilität und unternehmerischen Denken! Offenbar sind sich die Griechen ihrer Ressourcen nicht bewusst. Und dabei ließe sich eine Konsolidierung des Staatshaushaltes bereits mit den folgenden drei einfachen Maßnahmen realisieren:“

1. Vermarktung von Namensrechten

© Konstantinos Dafalias / PIXELIO / www.pixelio.de

Bald Realität? Coca-Colakropolis von Athen

„Griechenland besitzt vielfältige Möglichkeiten zur Vermarktung von Namensrechten, die das Land bislang gänzlich ungenutzt lässt. Die deutsche Fußballbundesliga hat es erfolgreich vorgemacht: Aus dem Frankfurter Waldstadion wurde die Commerzbank-Arena oder aus dem Gelsenkirchener Parkstadion die Veltins-Arena auf Schalke.

Warum verkauft Griechenland z.B. nicht die Namensrechte an der Akropolis? Was spricht denn dagegen, sie z.B. in die Coca-Colakropolis umzubenennen? Warum nicht die Namensrechte an der Insel Rhodos an Ratiopharm abtreten? Griechenland könnte das Namensrecht ganzer Inselgruppen vermarkten! Dann würden aus den Kykladen beispielsweise die Adidas-Islands oder die Commerzinseln.

Allein die Vermarktung der Namensrechte würde Milliarden im zwei- bis dreistelligen Bereich einbringen!“

2. Entsorgungswirtschaft

„Im ägäischen Meer gibt es die verschiedensten Meerestiefen. Viel Raum, den niemand benötigt! Den niemand je betritt! Dies kann Griechenland nutzen, um dort den Sondermüll und Atommüll der solventeren Wirtschaftsnationen zu entsorgen. Die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen ist enorm und verspricht zeitnahe Einnahmen im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich!“

3. Sex-Tourismus

„Wenn Griechenland endlich damit beginnt, die Prostitution stärker zu fördern, können die Griechen Thailand im Wettbewerb um zahlungskräftige Sextouristen bald hinter sich lassen! Die Griechen haben schließlich hübsche Töchter, ich denke nur an die schöne Helena… Wird aus jeder Familie nur eine Tochter – ähnlich einem sozialen Jahr oder der Wehrpflicht – für ein Jahr zur Prostitution verpflichtet, ist mit Einnahmen im zweistelligen Milliardenbereich zu rechnen!“

„Wir sollten Griechenland also unsere Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, anstatt ihnen 100 Milliarden Euro zu überweisen und sie in der finanziellen Abhängigkeit zu belassen“, so der Wirtschaftsexperte des IWF.

© 2010 Slamek Oswalek – Griechenland: Rettung ohne EU-Gelder möglich!

Fotos: © 110stefan | © Konstantinos Dafalias / PIXELIO

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