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Onanie schwächt Bruttosozialprodukt!

© Ralph-Thomas-Kühnle / PIXELIO / www.pixelio.de

Nachdem ich seit nunmehr dreißig Jahren mit großem Fleiß Selbstbefriedigung betreibe, habe ich durch einen Geistesblitz herausgefunden, warum nichts aus mir geworden ist. Leider etwas spät. Ich will einmal von Vorne anfangen: 99,9 Prozent aller kleinen Jungen onanieren, da sind noch alle gleich.

Die Spreu vom Weizen trennt sich erst, wenn die ersten sexuellen Erfahrungen mit Anderen kommen. Ich habe mit Absicht von Anderen und nicht von Frauen gesprochen, um die Gemeinde der Homosexuellen mit ins Boot zu holen, ich denke denen geht es wie allen anderen Wichsern.

Es gibt nämlich zwei Sorten: Die Einen geben das fröhliche Spiel mit den eigenen Genitalien weitgehend auf, wenn sie die Freuden zu zweit oder mehreren kennen gelernt haben, die Anderen nicht.

Ob das nun an größerer Libido oder an tiefenpsychologischen Überbleibseln aus der Kindheit liegt will ich hier nicht weiter vertiefen. Wichtig ist hier nur: die Einen tun es im fortgeschrittenem Alter noch ausgiebig, die Anderen nicht. Nun ist es aber so, dass das Leben eines jeden Lebewesens in der Natur und da schließe ich uns einmal ganz frech mit ein, in erster Linie auf Fortpflanzung ausgerichtet ist.

Nach dem Geschlechtsakt empfindet jedes Wesen eine tiefe innere Befriedigung, die ihm mitteilt: So du hast jetzt erst einmal genug getan, spann jetzt aus, damit sich in Ruhe neue Samen höchster Qualität bilden können. Der Witz an der Sache ist, dass um in der Natur auf regulärem Weg zum Akt zu kommen ein gewisser Aufwand nötig ist. Auf deutsch: Wer ficken will muss freundlich, reich, stark oder ein Großmaul sein. Das ist im Tierreich wie im richtigen Leben so.

Da wir uns nun in zumindest dem einen Punkt über die Natur erhoben haben und dieses befriedigte Gefühl auch ohne den ganzen Aufwand vorher haben können, klebt natürlich ein Großteil der Energie, die normalerweise für Schule, Studium und Beruf aufgewendet wird an der Decke, in Taschentüchern oder Umkleidekabinen. Erschwerend wirkt bei diesem zersetzenden Prozess, dass natürlich der Balzanreiz mit zunehmender Erfahrung im Bereich der manuellen Befriedigung nachlässt. Der Onaniekranke wird immer gleichgültiger und hockt zwischen seinen sexuell aktiven Phasen vordringlich vor dem Fernseher und dümpelt vor sich hin.

In diesem Punkt ähneln die Symptome denen eines exzessiven Haschischkonsumenten. Fazit:
Drogen und Selbstbefriedigung machen gleichgültig. Ich kann nur hoffen, dass meine Veröffentlichung eine aufrüttelnde Wirkung auf die zuständigen Behörden hat und endlich eine Professur für mich eingerichtet wird, wo ich dieses Phänomen ausführlich erforschen und Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Die Entwicklung führt sonst in eine Zukunft, in der die Männer nicht mehr von den Frauen mit vagen sexuellen Anspielungen zu Höchstleistungen getrieben werden, sondern dröge vor dem Fernseher herumdümpeln während sich die Frauen künstlich befruchten lassen.

Das darf nicht passieren, deshalb tragen Sie sich bitte in den Kommentaren ein – als virtuelle Unterschriftenliste zur Einrichtung einer Onanieprofessur an der Universität Hamburg. Sagen wir gemeinsam dem Leistungskiller Onanie den Kampf an!

© Thomas Nast – Onanie schwächt Bruttosozialprodukt!

Foto: © Ralph Thomas Kühnle/ PIXELIO

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