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Ex IWF-Chef Strauss-Kahn wieder in Freiheit

“Keine Vergewaltigung, nur ein Versehen”

Freiheitsstatue | © Carl Ernst Stahnke / PIXELIO / www.pixelio.deFrankfurt/New-York

Ex IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist seit einigen Tagen wieder auf freiem Fuß. Er wurde von einem Zimmermädchen des Hotels Sofitel in New-York beschuldigt, sie zum oralen Sex gezwungen zu haben. Doch nun sind plötzlich Zweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers aufgekommen. Sie soll in Drogendeals und Geldwäsche verstrickt und eine notorische Lügnerin sein. Wurde also wieder einmal ein wohlhabender Prominenter zu Unrecht der Notzucht bezichtigt?

Unser New-Yorker Auslandskorrespondent Manuel Münchhausen kann Licht ins Dunkel bringen. Denn er kennt die Strategie der Verteidigung von Dominique Strauss-Kahn, sollte es doch noch zu einem Prozess kommen.

Münchhausen traf sich am vergangenen Wochenende mit einem der Anwälte des Strauss-Kahn-Starverteidigerteams in einer Manhattener-Spelunke und ließ sich gemeinsam mit dem Anwalt volllaufen. Total besoffen lallte der Anwalt schließlich Tacheles und rückte mit der Wahrheit heraus. Gegebenenfalls wollen die Verteidiger Strauss-Kahns Unschuld folgendermaßen beweisen:

„Es war keine Vergewaltigung sondern nur ein Versehen!“

Herr Strauss-Kahn kam gerade aus der Dusche, als das Zimmermädchen nebenan ihren Pflichten nachging und den Boden wischte. Zu diesem Zweck kniete es auf dem Boden. Unser Mandant, der zu diesem Zeitpunkt nur spärlich mit einem Morgenmantel bekleidet war, betrat das Zimmer und geriet auf dem noch feuchten Boden plötzlich ins Rutschen. Als das Zimmermädchen ihn auf sich zurutschen sah, erschrak sie und ihr Mund stand ihr vor Erstaunen offen. Herr Strauss-Kahn ist dann so unglücklich in das Zimmermädchen hineingerutscht, dass sein Penis sich versehentlich im Mund der auf dem Boden knienden Reinigungskraft verfangen hat.

Bedauerlicherweise für alle Beteiligten leidet Herr Strauss-Kahn Zeit seines Lebens an „Ejaculatio praecox“, dem vorzeitigen Samenerguss. Dies wird ein Gutachten unseres Zeugen, Dr. med. Quack Salba, bestätigen. Unser Mandant konnte also gar nicht anders, als gegen seinen Willen in den Mund des Zimmermädchens zu ejakulieren.

Sternenbanner| © Carl Ernst Stahnke / PIXELIO / www.pixelio.deDas ist dem mutmaßlichen Opfer wohl wie eine Vergewaltigung vorgekommen. Es erklärt auch die auf dem Boden und an ihrer Kleidung gefundenen Spermaspuren. Damit handelt es sich also nicht um ein Verbrechen, sondern lediglich um eine Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle und tragischer Umstände, für die niemand etwas kann.

Hat es sich so zugetragen? Vermutlich ja. Doch so oder so wird die Gerechtigkeit wieder einmal den Sieg davon tragen – wie üblich in solchen Vergewaltigungsprozessen. Und Herr Strauss-Kahn kann zum Glück doch noch französischer Präsident werden.

God bless America!

© 2011 Slamek Oswalek – Fall Strauss-Kahn: “Keine Vergewaltigung, nur ein Versehen”

Fotos: © Carl Ernst Stahnke | Teaserbild © Gerd Altmann / PIXELIO

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4 Kommentare zu “Keine Vergewaltigung, nur ein Versehen”

  • Frank

    Ja, so wird es wahrscheinlich gewesen sein… ;-)

  • Corinna

    niemand war ja dabei und ich weiß auch nicht was wirklich passiert ist aber ich glaube auch, wenn man genug geld hat und berühmt genug ist, dann ist man eben kein vergewaltiger. Gilt in den usa noch mehr als hier aber hier ja auch siehe kachelmann.

  • Der Josy

    Tatsache ist doch, dass all diese jungen feuchten Schnecken – Zimmermädchen, Kindermädchen, Reinigungsfrauen – unbewusst alle von so tollen Männern wie Strauss-Kahn durchgevögelt werden wollen. Auch wenn sie es also selbst noch nicht mal wissen, signalisieren sie dem Stecher ihrer (unbewussten) Wahl (unterschwellig): “Besteig mich!”

    Jeglicher Freispruch eines (vermeintlichen) Vergewaltigers basiert auf dieser tiefenpsychologischen Erkenntnis, zeugt von Weisheit und Übersicht. Und überhaupt, wo käme man hin, wenn womöglich des Richters eigenes Dienstmädchen mit Rumzicken anfangen wollte, nur weil sie gelegentlich den Kaugummi ausspucken soll?

    • Slamek Oswalek

      Hier hast du vermutlich recht, Josy. Ich bin zwar keine junge feuchte Schnecke – aber wenn ich eine wäre, dann würde ich unbewusst bestimmt auch gern von Strauss-Kahn, Jörg Kachelmann, Michael Jackson und/oder wie sie alle heißen, rangenommen werden wollen.

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